Anouk Minou Toth
Violoncello
2009 auf La Palma geboren, erhält Anouk mit 6 Jahren ihren ersten Cellounterricht bei Eros Jaca.
Sie erhält Unterricht bei Antonio Meneses und wird 2021 als Jungstudentin in die Klasse von
Conradin Brotbeck an der Hochschule Stuttgart aufgenommen. Seit 2023 ist sie Schülerin von
Danjulo Ishizaka.
Wichtige Impulse erhalt sie von Wen Sinn Yang, Marie-Elisabeth Hecker, Jens-Peter Maintz,
Troels Svane, Robert Levin und Dénes Várjon.
Bereits mit 7 Jahren gewinnt sie den 1. Preis bei der International Rising Star Competition mit
Auftritt im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Zahlreiche 1. Preise mit Auszeichnung
beim Schweizer SJMW und Deutschen Jugend Musiziert folgen, die sie mit ihrem Geschwister-
Klaviertrio u.a. ans Internationale Chamber Music Festival Mantua, Barock Academy Gestaad,
Chios Music Festival und Murten Classics führen.
Im Duo mit ihrer Schwester Manoush Toth gewinnt sie den WDR Klassik Preis mit Ausstrahlung
im WDR. Sie ist Preistragerin des Internat. Anton Rubinstein Competition. 2022 folgt der 1.Platz
sowohl beim Internationalen Dotzauer wie auch beim Internationalen Luigi Cerritelli Wettbewerb,
bei dem sie ebenfalls mit dem Young Artist Award ausgezeichnet wird.
Anouk verfolgt bereits eine rege Konzerttätigkeit. Ihr Debut mit Orchester gibt sie mit 10 Jahren
mit dem Budweis Symphonieorchester. Als Solistin konzertiert sie u.a. mit der Norddeutschen
Philharmonie bei den Festspiele Mecklenburg Vorpommern, dem Lyra Kammerorchester in Wien,
den Heidelberger Philharmonikern bei den Schwetzinger Mozartfestspielen, mit dem
Hochschulorchester Fiesole/Italien gemeinsam mit dem renommierten Pianisten Ricardo Castro und
als Geschwistertrio mit Beethovens Tripel Konzert mit der Erzgebirgischen Philharmonie.
Weitere Konzerte führen sie nach Italien, Frankreich, Ungarn, Deutschland und der Schweiz. Dabei
tritt sie u.a. im einzigartigen original barocken Rokokotheater von Schloss Sanssouci in Potsdam
und im Schloss Godollo in Budapest, am Festival Automn Musicale d`Olon und wird im Duo mit
ihrer Schwester in der Reihe Jeunes Decouvertes in La Prairie/Biel vorgestellt.
Sie tritt in der Staatsbibliothek Berlin gemeinsam mit Claudio Bohorquez und 10 weiteren Cellisten
am Konzert „Cellisimo“ auf. Im Rahmen des YARO- Excellence Kammermusikforums konzertiert
sie an der Seite des renomierten Geigers Valeriy Sokolov und der Pianistin Julia Hamos im
Kurhotel Heiligendamm.
2025 werden sie als Geschwistertrio an die Wolfegger Wintermusik wie
auch an die Riehener Serenade eingeladen, wo sie an der Seite von Barbara Doll, Winfried
Rademacher, Silvia Simionescu und Francis Gouton konzertiert.
Sie spielt Benefizkonzerte u.a. fur Medico International, und am Gedenkonzert fur Carl Lutz.
Sie ist Stipendiatin der Jurgen Ponto Stiftung, der Lyra Stiftung und der Internationalen
Musikakademie Liechtenstein. Sie spielt ein Sebastian Philippe Bernadel Cello aus dem Jahr 1838,
das ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfugung gestellt wird.
Neben der Musik widmet sie sich intensiv der klassischen Malerei und dem gymnastischen Turnen.
International Dotzauer Cello Competition
1.absoluter Preis & Jury-Preis